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Wahlen 2002 in Ekuador oder der Wunsch nach einem integren und entscheidungsstarken Staatspräsidenten

VerfasserIn:Minkner-Bünjer, Mechthild
Herausgebendes Organ:Institut für Iberoamerika-Kunde
Year of Publication: 2002
Place of Publication: Hamburg
Language: German
Online Access: SSOAR
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Additional details of publication


Publication Type: Monographic, Electronic
Abstract:
Am 24. November 2002 waren 8,15 Millionen Ekuadorianer aufgerufen, in einer Stichwahl zwischen dem Unternehmer Álvaro Noboa und dem Ex-Militär Lucio Gutiérrez den Staatspräsidenten zu wählen. Sie entschieden sich mit rund 54% für Lucio Gutiérrez. Die breite Masse hofft auf Stabilität und eine Lösung ihrer drängendsten Probleme. Ob Gutiérrez sich als Hoffnungsträger bewähren kann, wird vor allem von der Unterstützung durch das Parlament, durch die Führung der Gewerkschaften, der indigenen Organisationen und auch der Militärs abhängen. Für letztere ist Gutiérrez seit der Rebellion gegen das Oberkommando 2000 ein Tabu. (Brennpkt Lat.am/DÜI)