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Fertilitätsdaten für Deutschland, Österreich und die Schweiz: wo liegen die Möglichkeiten? Was sind die Begrenzungen?

Published in:Comparative Population Studies - Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft
Creators:Burkimsher, Marion
Jaschinski, Ina
VerfasserIn:Kreyenfeld, Michaela
Year of Publication: 2011
Language: German
Online Access: SSOAR
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abstract_txt_mvDer folgende Beitrag gibt einen Überblick über Daten, die für fertilitätsspezifische Fragenstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendet werden können. Es wird zum einen die Qualität der Daten der amtlichen Geburtenstatistik, der Volkszählungen und des Mikrozensus kritisch diskutiert. Zum anderen werden auf Basis verschiedener Befragungsdaten ordnungsspezifische Fertilitätsindikatoren generiert und den Ergebnissen, die auf Basis der Geburtenstatistik gewonnen wurden, gegenübergestellt. Der Vergleich zeigt, dass in den Befragungsdaten ein 'family bias' existiert, d.h. die Fertilität der jüngeren Kohorten wird überschätzt, vermutlich da jüngere Befragte, die kleine Kinder haben, leichter für Interviewer anzutreffen sind. Die Verzerrungen sind besonders groß in Befragungen mit einem familienspezifischen Schwerpunkt, während Mehrzweckumfragen einen weniger großen 'Bias' aufweisen. Die Gewichtung der Daten kann den 'family bias' nicht komplett ausgleichen, was darauf zurückzuführen ist, dass die Anzahl der Kinder nicht bei der Generierung der Gewichtungsfaktoren berücksichtigt wird. Am Rande wird in diesem Beitrag auf den Einfluss von Migration hingewiesen, der die Berechnung von vergleichbaren Fertilitätsindikatoren erschwert.
This paper provides an overview of fertility data for Germany, Austria and Switzerland. Particular attention is given to the availability of order-specific fertility data. The authors discuss the quality of data provided by the Statistical Offices, both birth registration data and censuses or microcensuses. In addition, they explore how social science surveys can be used to generate order-specific fertility indicators, and compare survey fertility estimates with estimates from vital statistics. Prior studies have shown that there is a 'family bias' in most surveys, with the fertility of younger cohorts being overstated, because respondents with young children are easier to reach by interviewers. The authors' assessment of various types of surveys from the three countries mostly supports this notion. The 'family bias' is most pronounced in family surveys in contrast to all-purpose surveys. Weighting data does not fully cure the 'family bias', which the authors attribute to the fact that the number of children is usually not considered a factor in calculating sample weights, as provided by the survey agencies and Statistical Offices. The confounding role of migration in the production of reliable and comparable fertility statistics is also discussed.
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Fertilitätsdaten für Deutschland, Österreich und die Schweiz: wo liegen die Möglichkeiten? Was sind die Begrenzungen?
Sozialwissenschaften, Soziologie
Social sciences, sociology, anthropology
Fertilität
Population Studies, Sociology of Population
Bevölkerung
Bundesrepublik Deutschland
Bevölkerungsentwicklung
Geburtenrückgang
Österreich
demographische Lage
Geburtenentwicklung
Schweiz
Geburtenhäufigkeit
Bevölkerungsstruktur
Fruchtbarkeit
birth trend
Switzerland
fertility
Austria
fertility rate
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Federal Republic of Germany
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